Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums: Roman
von Benjamin Alire Sáenz
Ari, ein introvertierter Junge mit Hang zur Melancholie, und Dante, ein redegewandter Teenager mit Affinität für Lyrik und Kunst, werden beste Freunde. Gemeinsam erkämpfen sie sich ihren Platz im Leben. Und ihre Liebe zueinander. Sanft erzählte Coming-out-Geschichte ab 14.
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums: Roman
von Benjamin Alire Sáenz
Ari, ein introvertierter Junge mit Hang zur Melancholie, und Dante, ein redegewandter Teenager mit Affinität für Lyrik und Kunst, werden beste Freunde. Gemeinsam erkämpfen sie sich ihren Platz im Leben. Und ihre Liebe zueinander. Sanft erzählte Coming-out-Geschichte ab 14.
Aktuelle Rezensionen(2)
Was wollte mir dieses Buch sagen? "Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums" von Benjamin Alire Sáenz, ist ein Jugendbuch, in dem 2 Teenager philosophisch versuchen ihr Leben zu ergründen. Inhalt: Dante kann schwimmen. Ari nicht. Dante kann sich ausdrücken. Ari fallen Worte schwer. Es scheint so, als wäre Dante die letzte Person, die es schaffen könnte, die Mauern einzureißen, die Ari um sich gebaut hat. Doch trotz ihrer Verschiedenheit werden sie Freunde. Sie teilen Bücher, Gedanken, Träume. Sie beginnen, die Welt des jeweils anderen neu zu definieren. Und entdecken, dass das Universum ein großer und komplizierter Ort ist, an dem man manchmal auch erhebliche Hindernisse überwinden muss, um glücklich zu werden! (Klappentext) Die Charaktere: Im Buch begleiten wir Aristoteles, kurz Ari, der ein recht eigensinniger Teenager ist. Er hat keine wirklichen Freunde, spricht nicht so gerne und kommt mit seinen Gefühlen nicht wirklich klar. Sein Leben findet zumeist in seinem Kopf statt, da er alles zerdenkt. Dann jedoch trifft er zufällig Dante, der so ziemlich das komplette Gegenteil von ihm ist. Dante redet gern und viel, am liebsten über Gefühle. Die beiden werden schnell Freunde und fangen gemeinsam an über das Leben zu philosophieren. Dante holt Ari ein wenig aus seinem Schneckenhaus raus. Und ihre Freundschaft vertieft sich immer mehr, bis sie in etwas ganz anderes umschlägt. Um ehrlich zu sein, konnte ich mit den beiden, vorallem mit Ari, nicht so viel anfangen. Ari fand ich irgendwie unsympathisch und sein Handeln konnte ich auch oft nicht nachvollziehen. Ich fand die Freundschaft ebenso sehr seltsam und was sich daraus entwickelt hat, habe ich gar nicht gefühlt. Der Schreibstil: Was mich überzeugt hat, war der Schreibstil, der sehr kurz und einfach, aber dennoch eine gewisse Eigenart hatte. Er ging nicht so sehr ins philosophische, was ich sehr gerne mochte. Die Geschichte wird nur aus der Sicht von Ari erzählt, was ich ein bisschen schade fand, da ich die Sicht von Dante mit seinen Gedanken und Gefühlen auch interessant gefunden hätte. Die Gestaltung: Das Cover ist relativ nichtssagend und spiegelt nicht wieder, worum es in der Geschichte eigentlich geht. Aber vielleicht ist das auch der Sinn, um die Unergründlichkeit des Universums damit zu unterstreichen. Im Inneren hat man mehrere Teile, in die das Buch gegliedert ist und relativ kurze Kapitel, was das Lesen des Buches extrem beschleunigt hat. Themen (könnte Spoilern): Letztendlich geht es in diesem Buch um zwei Teenager, die erleben, wie es ist erwachsen zu werden. Welche neuen Probleme und Herausforderungen dabei auftauchen und wie diese zu meistern sind. Dabei entwickelt sich die Freundschaft sehr sehr langsam zu einer Liebe, die auf den letzten 10 Seiten zum Vorschein kommt. Das hätte für mich persönlich nicht sein gemusst, weil ich die Chemie zwischen den beiden aber mal gar nicht gefühlt habe. Und auch die Freundschaft schon echt seltsam fand. Fazit: "Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums", von Benjamin Alire Sáenz, ist ein Juge dbuch, welches schon viele begeistert, mich jedoch ein wenig ratlos zurückgelassen hat. Ich wusste nicht so ganz, was mir die Geschichte sagen wollte. Zudem fand ich auch die Charaktere nicht so sympathisch. Und das Buch zwar sehr kurzweilig, aber irgendwie auch seltsam. Den zweiten Teil werde ich mir deswegen nicht mehr zu Gemüte führen.
Das war wirklich superlieb wie hier mit der Teenagerjungs Ängsten und Zornesfrüchten umgegangen wurde. Sehr viel Zeit und Raum und Verständnis und Neugier. Superschön wie sich Ari und Dante langsam entdecken und entfalten konnten. Begleitet von zwei traumhaften Elternpaaren… doch mein 37-jähriges-Frauenherz hat es nicht gerührt. Außer: Erleichterung- wie so oft- nicht mehr 17 Jahr alt sein zu müssen. Die ein oder andere Stelle fand ich gut erzählt, andere dafür wiederum problematisch (but no Spoiler). Und vom Universum aus betrachtet, ist dies ein sehr wichtiger Roman für alle jungen Männer da draußen, die sich fragen, was ihnen das Leben noch so anzubieten hat. „Ich sah zu, wie die Sonne unterging. Ich fühlte mich allein, aber das war nicht schlimm. Eigentlich war ich gern allein. Vielleicht sogar zu gern. Vielleicht war mein Vater genauso. Ich dachte über Dante nach und überlegte, wie das wohl bei ihm war. Und irgendwie fand ich, dass Dantes Gesicht eine Landkarte der Welt war. Einer Welt ohne Dunkelheit. Wow, eine Welt ohne Dunkelheit. Wie schön war das denn?“