Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren und 2013 in Berlin gestorben, hat ursprünglich Malerei studiert. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels». Es folgten die Romane «Tschick» (2010), «Sand» (2011), ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, sowie posthum das Tagebuch «Arbeit und Struktur» (2013) und der unvollendete Roman «Bilder deiner großen Liebe» (2014). 2023 wurde die Biographie «Herrndorf» von Tobias Rüther veröffentlicht.
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Arbeit und Struktur
Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren und 2013 in Berlin gestorben, hat ursprünglich Malerei studiert. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels». Es folgten die Romane «Tschick» (2010), «Sand» (2011), ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, sowie posthum das Tagebuch «Arbeit und Struktur» (2013) und der unvollendete Roman «Bilder deiner großen Liebe» (2014). 2023 wurde die Biographie «Herrndorf» von Tobias Rüther veröffentlicht.
Aktuelle Rezensionen(4)
Es ist so spannend Herrendorf in der letzten Phase zu begleiten. Spannende Gedanken und tiefe Gefühle, die zum Nachdenken anregen. Es ist manchmal ein bisschen unübersichtlich die Figuren und Charaktere zu überblicken.
3.5 ⭐️; da eine persönliche Lebensgeschichte dahinter steckt denke ich, dass jeder das Buch selber bewerten muss. Meinen vollen Respekt dem Autor gegenüber.
Puh. Es fühlt sich ganz falsch an, dieses Tagebuch eines sterbenden Mannes zu lesen, insbesondere weil so viel Privates geteilt wird. Aber die Beobachtungen und Gedanken zu Tod haben mich sehr berührt. Irgendwie sehr tröstlich in ihrer Traurigkeit.
Dieses Buch hat mich fertig gemacht. Herrndorf dokumentiert ab dem Moment einer Hirntumor Diagnose, schreibt über den Tod, über ärztliche Diagnosen, den langsamen Verlust geistiger und physischer Kräfte und am meisten über das Leben im Kontext all dieser Dinge. Und hat eine so objektiven, nüchternen Stil, fast erschreckend. Und die Buchrücken Kritik hat Recht, es ist kein Buch über den Tod, sondern über das Leben. Ich glaube dass ist ein Buch dass jeder gelesen haben sollte. (Scheinbar MUSS man auf GoodReads eine Sternebewertung machen, finde ich in diesem Fall aber seltsam. Und kommt mit vor als würde ich das Leben eines anderen bewerten.