Es gibt ein Foto von Anna Seghers in einem tropischen Garten, inmitten einer wild wuchernden Vegetation, die sie auf magische Weise umfängt. Sie sitzt auf einem Faltstuhl, das Notizbuch auf den Knien: sie schreibt. Das Bild entstand im Sommer 1963 im Garten des Hauses von Jorge Amado in Brasilien. Ausgehend von diesem Bild wird ein Geschehen um die Schriftstellerin imaginiert. Auf der Grundlage der wenigen bekannten Fakten über Seghers' Brasilienaufenthalt formt Cohen ein Textgewebe aus Vergangenheit und Gegenwart, aus gelebten Erfahrungen in Deutschland, im Exil und in Brasilien, worin das Magische und Phantastische überwiegen.
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Anna Seghers im Garten von Jorge Amado Erzählung
von Robert Cohen
Es gibt ein Foto von Anna Seghers in einem tropischen Garten, inmitten einer wild wuchernden Vegetation, die sie auf magische Weise umfängt. Sie sitzt auf einem Faltstuhl, das Notizbuch auf den Knien: sie schreibt. Das Bild entstand im Sommer 1963 im Garten des Hauses von Jorge Amado in Brasilien. Ausgehend von diesem Bild wird ein Geschehen um die Schriftstellerin imaginiert. Auf der Grundlage der wenigen bekannten Fakten über Seghers' Brasilienaufenthalt formt Cohen ein Textgewebe aus Vergangenheit und Gegenwart, aus gelebten Erfahrungen in Deutschland, im Exil und in Brasilien, worin das Magische und Phantastische überwiegen.
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