Eine zarte Liebesgeschichte und eine verrückte, wilde Reise quer durch AmerikaSeit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht alles schlimm genug wäre, beschließt ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen, und Amy soll nachkommen … im Auto mit einem wildfremden Jungen! Amy ist verzweifelt. Doch dann steht Roger vor ihr – total süß und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amys Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Und so begeben sie sich kurzerhand auf eine eigene, wilde Reise kreuz und quer durch die Staaten. Und während Amy noch mit ihrer Vergangenheit kämpft, merkt sie, wie sehr sie diesen Jungen mag ...
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Amy on the Summer Road
von Morgan Matson, Franka Reinhart
Eine zarte Liebesgeschichte und eine verrückte, wilde Reise quer durch AmerikaSeit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht alles schlimm genug wäre, beschließt ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen, und Amy soll nachkommen … im Auto mit einem wildfremden Jungen! Amy ist verzweifelt. Doch dann steht Roger vor ihr – total süß und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amys Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Und so begeben sie sich kurzerhand auf eine eigene, wilde Reise kreuz und quer durch die Staaten. Und während Amy noch mit ihrer Vergangenheit kämpft, merkt sie, wie sehr sie diesen Jungen mag ...
Aktuelle Rezensionen(3)
Ich hab dieses Buch früher jeden Sommer gelesen, weil es irgendwie einfach dazugehört hat. Mittlerweile klappt das zeitlich nicht mehr immer, aber ich finde es einfach wundervoll und wahnsinnig hilfreich, wie die Autorin mit Trauer, Schmerz, Verlust und deren Verarbeitung umgeht. Genau das hat mir schon durch sehr schwere und verlustreiche Zeiten geholfen. Und es ist weiterhin mein Plan, eines Tages die Route von Amy und Roger zu bereisen.
Amy hat vor Kurzem ihren Vater verloren. Seitdem zieht sie sich extrem zurück. Als ihre Mutter dann noch beschließt ans andere Ende der USA zu ziehen und Amy dazu gezwungen ist, ihr ganzes Leben in Kalifornien zurückzulassen, ist das Unglück perfekt. Als die Mutter sie einen Monat lang alleine gelassen hat, soll sie nun nach Connecticut nachkommen. Roger, ein ihr vorerst fremder junger Mann soll sie mit dem Auto begleiten. Amy's Reise durch Amerikas Straßen beginnt und wird sicherlich spannender, als sie sich das erhofft hätte... Handlung und Stil. Zu dem gesamten Buch kann ich nur sagen: Wow. Ich bin begeistert, von jeder einzelnen Seite, selbst wenn es mir auf den ersten zehn etwas schwerer fiel, in die Handlung einzutauchen. Ich hätte mir gar nicht so viel von dem Buch erwartet und hatte daher nicht die größte Lust, es zu lesen. Irgendetwas in mir sprach dagegen, aber zum Glück habe ich es doch begonnen. Es war eines der besten Bücher seit Langem. Die Handlung beinhaltet so viele Überraschungen und Wendungen. Man erfährt so viel über die Staaten und ihre Eigenarten. Die Landschaften werden beschrieben - etwas wenig für meinen Geschmack, aber immerhin reicht es halbwegs zum Vorstellen. Es war ausreichend für Tagträume. Ich war so tief in diesem Buch versunken, dass ich mich Amerika kurzzeitig wirklich zugehörig gefühlt habe. Es war einfach ein wundervoller Trip durch ein Land, bzw. ein Kontinent, den wahrscheinlich jeder absolut gerne bereisen würde. Der Stil ist nicht der gewohnt einfache aus Jugendbüchern. Endlich mal wieder ein Werk, das Persönlichkeit vorzuweisen hat. Es ist ein Stil, der zwar sehr gut ist, an den man sich anfangs aber gewöhnen muss. Vor allem, weil das Buch im ersten Drittel eine etwas deprimierende Grundstimmung hat, so kam es mir beim Lesen vor. Es wirkte etwas bedrückend, aber als Amy lockerer wurde, verschwand diese Stimmung auch irgendwann. Für mich war dieses Buch etwas Besonderes und ich wäre froh, noch einmal was von der Autorin lesen zu können. Sie hat alles super rübergebracht, mit so viel Gefühl und Verstand. Einfach wahnsinnig toll. Aber wie ich weiß, hat Morgan Matson das Schreiben für junge Leser ja auch studiert. Charaktere und Setting. Amy und Roger sind unglaublich sympathische Personen. Anfangs blieb Roger etwas blass und man erfuhr kaum etwas über ihn. Das ist wohl das einzige, was mich im Nachhinein an dem Buch etwas gestört hat, denn Roger bleibt auch im Gesamten recht blass. Amy hingegen hat mehr als genug Farbe und man bekommt ihre Geschichte kapitelweise immer erzählt. Es gibt also ab und an Zeitsprünge. Normalerweise bin ich nicht der Fan von Zeitsprüngen, da mich immer nur das Hier und Jetzt interessiert und ich es lieber mag, wenn solche Erzählungen in die Gegenwart mit eingebunden werden. Da Amy aber aus bestimmten Gründen extrem verschlossen ist und absolut nicht über die letzten Monate ihres Lebens spricht, ist es verständlich, dass es Zeitsprünge geben muss, in denen sie über sich spricht, ohne dass jemand dabei ist. Das fand ich in dem Buch aber auch wirklich klasse. Natürlich treffen die beiden auf ihrer Reise auch auf viele andere Charaktere, die alle auf ihre Art wundervoll waren. Es war überaus interessant zu sehen, was die Autorin sich alles überlegt hat und es war jedes Mal wieder spannend zu sehen, wohin dich das nächste Kapitel führen wird. Das Setting war, wie schön erwähnt, natürlich super, allerdings etwas zu wenig erklärt. Ich hätte mir da wirklich etwas ausführlichere Landbeschreibungen gewünscht, vor allem, weil Amerika eben super interessant ist. Aufbau und Design. Der Aufbau dieses Buches ist wirklich genial. Es gibt Soundtracks der beiden, die man zwischendurch auf einer Seite vorfindet, Fotos, die Amy ebenfalls in ihr Reisetagebuch einbindet, Beschreibungen über jeden Staat, den die beiden durchqueren und Kassenbons sind eingeheftet. Alleine daher finde ich das Buch schon wirklich toll gestaltet. Es hat daher so richtig viel Persönlichkeit und die Reise und auch die Charaktere kommen einem so unglaublich realistisch vor. Das Cover finde ich auch sehr schön, es passt zur Geschichte und wirkt eben einfach sommerlich. Das Buch im Sommer zu lesen wird wohl auch eine gute Wahl sein, aber ich würde es auch im Winter lesen, wenn ich einfach ein bisschen Sommerfeeling gebrauchen kann oder einfach Fernweh habe. Lies Amy on the Summer Road und begib dich auf eine wundervolle Reise durch Amerika. Sonstiges. Auch die Danksagung am Schluss hat viel Eigenes und ist schön geschrieben. Normalerweise bin ich nicht der Fan von Danksagungen und bei vielen Autoren lese ich sie nicht. Kommt eben immer darauf an, ob sie trocken oder lustig verfasst ist, und ob mich der Autor interessiert. Aber diese Danksagung habe ich gelesen. Sie war nicht sehr lang, aber man hatte das Gefühl, dass die Autorin unglaublich sympathisch sein muss. Ich fand es schön zum Abschluss des Buches diese paar Sätze noch zu lesen.
Meine Meinung: Die Geschichte: Selten hat mich ein Buch so glücklich gemacht. Ich war eigentlich die ganze Zeit über zufrieden mit meinem Leben und habe mir gar keine Gedanken gemacht, was morgen passiert. Heute war nur dieses Buch, dass mich so sehr fühlen lassen hat. Dieses Buch hat einfach so eine vielseitige Geschichte. Sie ist traurig, glücklich, romantisch und alles dazwischen, aber trotz der Trauer, die definitiv auch mit im Mittelpunkt steht, macht einen das Buch glücklich und zufrieden und das ist eher selten. Ich habe so mit Amy und Roger mitgefiebert. Ich liebe Amerika und da war das Buch natürlich super für mich, da die beiden ja einen Roadtrip durch Amerika gemacht haben und man viel mehr über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten erfahren hat. Nach diesem Buch sind meine Freundin und ich uns definitiv sicher, dass wir nach unserem Abi einen Roadtrip durch Amerika machen, weil mir dieses Buch einfach gezeigt hat, was für ein Abenteuer das sein kann und was man alles so auf einem Roadtrip lernen kann. Manchmal sogar Lebensweisheiten. Ich glaube dieses Buch kann eigentlich jeder Lesen, da es einfach durch die Vielfältigkeit besticht. Das Buch ist was für die Romantiker unter euch oder die Abenteurer oder wie mich die Amerika Verrückten. Aber bevor ihr euch jetzt das Buch anschafft, muss ich euch noch sagen, dass die Geschichte sehr langsam abläuft, aber das ist überhaupt nicht schlimm, weil es das absolute Sommerbuch ist und ich im Sommer nichts lesen will was mich so anstrengt :D Ich hoffe ihr habt mich verstanden. Durch diesen langsamen Ablauf der Geschichte konzentriert man sich einfach viel mehr auf die Charaktere und die Gefühle und das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das Buch hat eine wunderschöne Aufmachung, denn Amy nimmt ein Scrapbook mit auf ihre Reise und dann sind mitten im Buch Seiten aus dem Scrapbook abgebildet mit Fotos oder mit Bons von den Diners wo sie essen waren. Dadurch wurde diese Geschichte also der Roadtrip viel reeller. Außerdem sind immer Playlists abgedruckt. Entweder von Amy oder von Roger und so hatte ich gleich einen Soundtrack für das Buch, der wirklich perfekt dazu gepasst hat. Die Charaktere: Amy: Ich habe mich gleich mit ihr verbunden gefühlt, da ich weiß wie sehr einen die Trauer auffressen kann, wenn man einen geliebten Menschen verloren hat. Ich hätte glaube ich genauso gehandelt und reagiert wenn mein Vater gestorben wär. Trotzdem ist sie an irgendeiner Stelle echt stark und das hat mich wirklich beeindruckt. Sie hat sich selbst aus dem Strudel, der einen verschlingen will, hinausgezogen. Einer der besten Charaktere, den ich in einem Buch miterleben durfte, da sie irgendwie bis auf die kleinste Stelle ausgearbeitet ist. Ich kann euch das auch nicht so erklären, aber bei ihr ist einfach alles perfekt. Alles was sie sagt, tut oder wie sie reagiert passt perfekt zu ihrem Charakter und zu ihrer schweren Vergangenheit. Roger: Er ist einfach sympathisch und immer gut drauf. Das ist mir von Anfang an aufgefallen, allerdings hat auch er seine Probleme und probiert irgendwie mit ihnen umzugehen. Er ist so einfühlsam und manchmal sogar ein bisschen tiefgründig. Er bringt Amy immer zum Lachen und heitert sie auf, aber er bringt sie auch dazu über ihre Gefühle zu sprechen. Ihn würde ich sehr gerne auf meinen Roadtrip mitnehmen. Der Schreibstil: Ich finde, dass der Schreibstil in diesem Buch eher schlicht gehalten ist, aber trotzdem flüssig zu lesen ist, aber ich finde, dass dieser schlichte Schreibstil einfach zu dem Buch passt und das Buch noch perfekter macht. Besonders gut hat mir mal wieder gefallen, dass das Buch aus der Sicht von Amy geschrieben wurde und man so viel mehr über diesen meiner Meinung nach perfekten Charakter erfahren hat. Das Cover: Ich finde dieses Cover einfach nur wunderschön. Ich musste echt all meinen Freunden dieses wunderschöne Cover zeigen und die haben auch alle gesagt, dass das ein richtiger Hingucker ist. Ich finde es schön, dass Amy und Roger vorne abgebildet sind, wenn auch nur teilweise, aber das sie Händchen halten, macht das Cover noch schöner. Der Sonnenschein vorne auf dem Cover macht wirklich Lust auf Amerika. Ich weiß zwar nicht wo dieses Bild in Amerika geschossen wurde, aber ich könnte mir vorstellen, dass das in Kalifornien ist. Auch die Farbe des Schriftzugs und die Schriftart passt einfach perfekt zu dem Buch. Der Titel: Einfach passend, obwohl mir der englische Titel noch ein bisschen besser gefällt, da da ja auch Roger drin vorkommt, aber das seh ich nicht als Minuspunkt an, da auch dieses Titel einfach nur schön ist. Mein Fazit: Das perfekte Sommerbuch für alle Menschen dieser Welt. Es macht einen einfach so glücklich und das auch noch einen Tag nachdem ich das Buch beendet habe. Dieses Buch besticht einfach durch seine Vielfältigkeit, durch die wunderschöne Aufmachung, durch perfekt ausgearbeitete Charaktere und eine Geschichte, die jeden verzaubern wird. Definitiv gehört dieses Buch zu meinen Lieblingen.