Über die Verbundenheit zu einer Insel, die alles überdauertZwischen Heidekrautfeldern und dem endlosen Watt ist Nanning zu Hause: Amrum, die Nordseeinsel ist alles, was er kennt. Gemeinsam mit seinem besten Freund trotzt er der kargen Natur ab, was er kann, um während des Krieges für seine Familie zu sorgen. Sie jagen Kaninchen, treten Schollen und tauschen ihre Beute gegen das Notwendigste. Wenn es hart auf hart kommt, hält die Gemeinschaft zusammen, doch Nanning spürt das Misstrauen ihm und seiner regimetreuen Familie gegenüber. Mit dem Tod Hitlers brechen neue Zeiten an, und für Nanning wird sich alles ändern.Amrum erzählt voll wilder Schönheit davon, was Herkunft bedeutet – und wie man lernt, den eigenen Weg zu gehen. Der Roman ist ein poetisches Zeitzeugnis, in dessen Kern eine zutiefst menschliche Geschichte steht.***»Ob als Filmemacher, Gesprächspartner oder Literat: Hark Bohm ist stets ein wahrhaft generöser Geschichtenerzähler.«Fatih Akin
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Amrum
von Hark Bohm, Philipp Winkler
Über die Verbundenheit zu einer Insel, die alles überdauertZwischen Heidekrautfeldern und dem endlosen Watt ist Nanning zu Hause: Amrum, die Nordseeinsel ist alles, was er kennt. Gemeinsam mit seinem besten Freund trotzt er der kargen Natur ab, was er kann, um während des Krieges für seine Familie zu sorgen. Sie jagen Kaninchen, treten Schollen und tauschen ihre Beute gegen das Notwendigste. Wenn es hart auf hart kommt, hält die Gemeinschaft zusammen, doch Nanning spürt das Misstrauen ihm und seiner regimetreuen Familie gegenüber. Mit dem Tod Hitlers brechen neue Zeiten an, und für Nanning wird sich alles ändern.Amrum erzählt voll wilder Schönheit davon, was Herkunft bedeutet – und wie man lernt, den eigenen Weg zu gehen. Der Roman ist ein poetisches Zeitzeugnis, in dessen Kern eine zutiefst menschliche Geschichte steht.***»Ob als Filmemacher, Gesprächspartner oder Literat: Hark Bohm ist stets ein wahrhaft generöser Geschichtenerzähler.«Fatih Akin
Aktuelle Rezensionen(8)
Ich habe mich sehr durchgekämpft. Irgendwie kam kein richtiger Lesefluss zustande. Die Nebenfiguren sind teilweise sehr blass geblieben und auch mit der Hauptfigur, Nanning, habe ich keine richtige Bildung aufgebaut.
Schon bevor ich das Buch gelesen habe, bin ich mit der Geschichte in Berührung gekommen – und zwar im Kino. Die Verfilmung durch einen meiner Lieblingsregisseure, Fatih Akin, hat mich sofort in ihren Bann gezogen und mein Interesse an der literarischen Vorlage geweckt. Umso gespannter war ich darauf, Hark Bohms „Amrum“ selbst zu entdecken. Das Buch entfaltet eine ruhige, zugleich eindringliche Atmosphäre, die noch lange nachhallt. Bohm gelingt es, die Insel Amrum nicht nur als Schauplatz, sondern als lebendigen Raum darzustellen, der die Figuren prägt und ihre Geschichten trägt. Die Sprache ist klar, oft zurückhaltend, aber gerade darin liegt ihre Stärke: Sie lässt Raum für eigene Bilder und Emotionen. Besonders beeindruckt hat mich die feine Beobachtungsgabe des Autors. Zwischen den Zeilen entsteht eine Tiefe, die man vielleicht beim ersten Lesen gar nicht vollständig erfasst. Themen wie Erinnerung, Identität und das Verhältnis zur eigenen Herkunft ziehen sich subtil durch die Handlung und verleihen dem Buch eine besondere Nachdenklichkeit. Interessant war es auch, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zur Verfilmung zu entdecken. Während der Film visuell starke Akzente setzt, bietet das Buch einen intensiveren Einblick in die Gedankenwelt der Figuren – eine perfekte Ergänzung, die das Gesamterlebnis bereichert. Ein echtes Highlight ist zudem das Interview mit Hark Bohm aus dem Jahr 2023 am Ende des Buches. Es gibt spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte, die Hintergründe und die persönlichen Beweggründe des Autors. Dadurch gewinnt das Werk noch einmal eine zusätzliche Ebene und rundet die Lektüre wunderbar ab. „Amrum“ ist für mich ein leises, aber kraftvolles Buch, das man nicht einfach nur liest, sondern erlebt. Wer sich auf die besondere Stimmung einlässt, wird mit einer tiefgehenden und bewegenden Geschichte belohnt.
Wunderbar!!
es war mir irgendwie zu ruhig und zu wenig. ich habe die beschreibungen der natur, der landschaft, der gerüche und geräusche sehr geliebt, aber ich konnte mich nicht gut in die personen einfühlen oder eine verbindung aufbauen. ich glaub, es ist ein tolles buch, aber war leider insgesamt nicht so meins