»›Amazement Park‹ ist ein sehr origineller, packender und im Verlauf auch immer blutigerer Horror-Thriller. Lesenswert!«
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Amazement Park
von Kiersten White, Kerstin Fricke
»›Amazement Park‹ ist ein sehr origineller, packender und im Verlauf auch immer blutigerer Horror-Thriller. Lesenswert!«
Aktuelle Rezensionen(2)
https://viciousbooknerd.wordpress.com/2023/08/31/amazement-park/ 14 junge Leute wurden eingeladen an einem Probelauf einer zukünftigen Reality TV Show teilzunehmen. Dabei sollen sie alle in einen verlassenen Freizeitpark und dort Verstecken spielen. Der Gewinner erhält 50.000 Dollar. Jeden Tag scheiden zwei Personen aus. Sobald es dunkel wird, werden sie durch einen Scheinwerfer zurück zur Basis gelotst. Bei der Morgendämmerung müssen sie sich ein neues Versteck suchen. Nur ist die Sache die, Mack hat beinahe das Gefühl gejagt zu werden, wenn sie in ihrem Versteck liegt. Als zudem die Situation immer merkwürdiger wird und sogar die Veranstalter nicht mehr zurückkehren, merken sie, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Wir begleiten größtenteils Mack in diesem Buch. Sie ist eine Vollwaise, nachdem ihr Vater einen Kurzschluss hatte und durch das „Messer-Massaker“ regelrecht in jedem True Crime Podcast bekannt wurde. Dabei schlachtete er seine komplette Familie ab. Nur Mack, seine Tochter, konnte er nicht finden, da sie sich versteckt hatte. Verstört für ihr Leben lang, schlägt sie sich von einem Asyl Haus zum nächsten, als ihr von der Vermittlung diese Reality TV Show vorgeschlagen wurde. Und wenn Mack eines gut kann, dann ist es verstecken. Zudem lernen wir noch etwas mehr, etwas weniger die anderen Charaktere kennen. Darunter der schüchterne LeGrand und die Veteranin Ava. Die drei scheinen durch ihre zurückgezogene Art aneinander knüpfen zu können, obwohl sie sich zunächst alleine im Wettbewerb durchschlagen. Mich hat das Buch schon von Seite eins gepackt. Man wird dem Amazement Park vorgestellt, dass eine Attraktion in den 60er Jahren war und jede Familie hergelockt hatte. Und sogar alle sieben Jahre für eine Woche durften die Besucher den Park umsonst betreten. Das interessante dabei ist, dass es wie ein Labyrinth aufgebaut ist und man sich praktisch darin verläuft. Es war einfach gruselig, spannend und hat mir Herzklopfen bereitet. Teilweise hat es mich an die Horrorspiele „Until Dawn“ und „The Quarry“ erinnert (dort werden Jugendliche von übernatürlichen Wesen gejagt – nur wissen sie nichts davon, bevor es zu spät ist). Der Schreibstil hat mir auch zugesagt. Auch wenn es in der dritten Perspektive geschrieben wird, fand ich es in Anbetracht der verschiedenen Charaktere für passend. Der Stil wird einfach und unkompliziert gehalten und schafft es den Leser schon bei Seite eins zu fesseln. Mein einziger Manko war das Ende. Ich hasse offene Enden und ich hab mich regelrecht darüber geärgert, welche Entscheidungen die Charaktere am Ende getroffen haben. Dennoch war ich bis zur letzten Seite wie gefesselt. Fazit: Mich wundert es, dass dieses Buch so wenig beworben wird! Ich hab es richtig gefeiert! Es macht einen nervös, es ist brutal, verzwickt und einfach nur super zum Lesen. Wenn ich sage, dass ich das Buch nicht weglegen konnte, meinte ich es ernst. Ich wollte wissen, was in diesem Park ist, was mit den ausgeschiedenen Teilnehmern passiert und wer schlussendlich überlebt. 4 von 5 Sterne!
4,5 Sterne