In ihrem neuen Roman erzählt Elizabeth Strout unvergessliche Geschichten über die Menschen einer Kleinstadt, die sich nach Liebe und Glück sehnen, aber oft Kummer und Schmerz erleben.Da sind zwei Schwestern: Die eine gibt für die Ehe mit einem reichen Mann ihre Selbstachtung auf, während die andere sich von einem Buch dazu inspirieren lässt, ihr Leben zu ändern. Der Hausmeister der Schule will einem Außenseiter helfen und stürzt dabei in eine Glaubenskrise; eine erwachsene Frau sehnt sich immer noch wie ein Kind nach der Liebe ihrer Mutter. Und eine in New York erfolgreiche Schriftstellerin kehrt nach siebzehn Jahren zum ersten Mal in ihre Heimat zurück, um ihre Geschwister zu besuchen.Die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle, von Hass und Neid, Einsamkeit und Wut bis zu innigster Menschenliebe entfaltet sich in diesen Familiengeschichten. Es sind Geschichten über die Natur des Menschen in all seiner Verletzlichkeit und Stärke, über die unendliche Vielfältigkeit des Lebens.
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Alles ist möglich
von Elizabeth Strout, Sabine Roth
In ihrem neuen Roman erzählt Elizabeth Strout unvergessliche Geschichten über die Menschen einer Kleinstadt, die sich nach Liebe und Glück sehnen, aber oft Kummer und Schmerz erleben.Da sind zwei Schwestern: Die eine gibt für die Ehe mit einem reichen Mann ihre Selbstachtung auf, während die andere sich von einem Buch dazu inspirieren lässt, ihr Leben zu ändern. Der Hausmeister der Schule will einem Außenseiter helfen und stürzt dabei in eine Glaubenskrise; eine erwachsene Frau sehnt sich immer noch wie ein Kind nach der Liebe ihrer Mutter. Und eine in New York erfolgreiche Schriftstellerin kehrt nach siebzehn Jahren zum ersten Mal in ihre Heimat zurück, um ihre Geschwister zu besuchen.Die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle, von Hass und Neid, Einsamkeit und Wut bis zu innigster Menschenliebe entfaltet sich in diesen Familiengeschichten. Es sind Geschichten über die Natur des Menschen in all seiner Verletzlichkeit und Stärke, über die unendliche Vielfältigkeit des Lebens.
Aktuelle Rezensionen(3)
In ihrem zweiten Band in der Lucy-Barton-Reihe beschreibt E. Strout anhand einzelner, aber ineinander verwobener kurzer Erzählungen die Geschichte der Bewohner*innen in Amgash, also in der kleinen Stadt, in der Lucy einst aufwuchs. Strout erzählt uns durch die Dialoge zwischen den Menschen und auch die inneren Monologe der Charaktere viel über die Natur des Menschen, seine Stärken und Schwächen. Aber zugleich zeichnet sie auch ein Gesellschaftsbild, geprägt von Klassenunterschieden, Arm und Reich, Neid und Missgunst, aber auch Liebe und Vergebung. Insgesamt nicht so gut wie der erste Band, dennoch eine schöne Lektüre. Ich freue mich schon auf den dritten Teil.
Die Rückkehr in Lucy Bartons Amgash war ereignislos. Einige der Geschichten waren liebevoll komponierte Charakterstudien mit guten Dialogen. Andere habe ich sofort wieder vergessen. Overall war es nicht der Slow Burn, den ich im ersten Roman so mochte, sondern eher ein gut gemachter Erzählband, ohne nachhaltigen Eindruck. Was mir allerdings bleibt, ist der schale Geschmack von latentem Fatshaming und Homophobie, der verschiedenen Beschreibungen und Storylines anhaftet und dadurch den Lesegenuss schmälerte.
Mit diesem Buch habe ich mich ein wenig schwer getan. Ich fand den Vorgänger sehr gut, kam aber mit den Kurzgeschichten in diesem Band einfach nicht so gut klar. Sie blieben mir an einigen Stellen zu oberflächlich, zu abgehackt, auch wenn es schön war, über einige Figuren mehr zu erfahren. Ich mag Elizabeth Strout sehr gerne, aber dieses Buch erfüllte meine (vielleicht auch ein wenig zu hoch gesteckten) Erwartungen nicht vollständig.