6. Auflage, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin, 2018. 601 S., Leinen mit Schutzumschlag und Lesebndchen
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6. Auflage, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin, 2018. 601 S., Leinen mit Schutzumschlag und Lesebndchen
Aktuelle Rezensionen(5)
Leider konnte ich dem Buch nichts abgewinnen, es war super langatmig und ich bin einfach nicht reingekommen. Deswegen habe ich mich entschieden das Buch bei der Hälfte abzubrechen.
Ein eindrücklicher und erschreckender Einblick in die italienische Kolonialgeschichte und die Zeit des Faschismus. Auch in Romanform kann man hier viel lernen. Allerdings auch ein etwas langwieriges Buch, das durch die gleichen Namen und die vielen Sprünge häufig verwirrend ist. Vor allem die unkonzentrierte Reproduktion diskriminierender Sprache und Ausdrücke ist zu kritisieren.
5/5⭐️
Interessant, weil man einiges über die Geschichte Italiens lernt, insbesondere über die Kolonialzeit, über die ich ehrlicherweise nichts wusste. Es geht um den Krieg in Äthiopien, die Kolonisierung und die daraus entstehenden Folgen für einzelne Personen und auch das ganz Italien bis ins Heute. Leider geht das mit drastischen Schilderungen von Krieg, Folter, Rassismus und Antisemismus einer. Erzählt wird in zwei Strägen, in der Gegenwart geht es um einen jungen Geflüchteten, der seine italienischen Verwandten sucht um zu bleiben. Anhand dieser Geschichte entfaltet sich die Familiengeschichte mit vielen Geheimnissen aus der Vergangenheit. Die Idee zum Buch finde ich sehr spannend und informativ, aber leider muss ich sagen sind die historischen Teile etwas langatmig zu lesen. Die gesamte Grausamkeit von Krieg und Kolonialisierung wird sehr detailliert beschrieben. Warnung: häufige Verwendung des N-Worts.
Ich habe eine "normale" italienische Familiengeschichte erwartet. Und wurde positiv überrascht, dass die Geschichte ganz anders war. Mit vielen politischen Geschehnissen, die wirklich so in Italien und Afrika passiert sind. Ich war direkt gefesselt und konnte das Buch kaum weglegen. Ein interessantes und spannendes Thema, welches uns auch heutzutage noch betrifft! Auf der Welt gibt es so viel Unmenschlichlichkeit und es ist erschreckend darüber zu lesen. Das Cover finde ich wunderschön und passt auch zum Thema. Der Schreibstil hat mir gefallen, war jedoch teilweise zu detailliert und langatmig. Das Buch würde ich jedem empfehlen. Meiner Meinung nach lohnen sich die ca. 600 Seiten. Man bekommt viel Hintergrundwissen über die Vergangenheit in der italienischen Politik und eine spannende Geschichte über mehrere Generationen einer Familie.