»Ein aufregendes, wichtiges und unbequemes Buch.« Süddeutsche ZeitungEs ist 1953. Die DDR besteht seit vier Jahren. Martin Witte, Gewerkschaftsführer des größten Ost-Berliner Industriebetriebes, ist überzeugter Kommunist, doch als die Partei eine Normerhöhung von zehn Prozent einfordert, äußert er seine Bedenken. Witte wird suspendiert, doch die Arbeiterschaft stellt sich nun auch gegen die Parteilinie. Versuche, den Protest einzudämmen, scheitern, und die Belegschaft strömt auf die Straßen – wo russische Panzer auf sie warten ...Anhand von zeitgenössischen Dokumenten erzählt Heym die Geschehnisse um den 17. Juni 1953. Ein packender Zeitroman, der als das bekannteste Werk des großen Schriftstellers gilt.
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5 Tage im Juni
von Stefan Heym
»Ein aufregendes, wichtiges und unbequemes Buch.« Süddeutsche ZeitungEs ist 1953. Die DDR besteht seit vier Jahren. Martin Witte, Gewerkschaftsführer des größten Ost-Berliner Industriebetriebes, ist überzeugter Kommunist, doch als die Partei eine Normerhöhung von zehn Prozent einfordert, äußert er seine Bedenken. Witte wird suspendiert, doch die Arbeiterschaft stellt sich nun auch gegen die Parteilinie. Versuche, den Protest einzudämmen, scheitern, und die Belegschaft strömt auf die Straßen – wo russische Panzer auf sie warten ...Anhand von zeitgenössischen Dokumenten erzählt Heym die Geschehnisse um den 17. Juni 1953. Ein packender Zeitroman, der als das bekannteste Werk des großen Schriftstellers gilt.
Aktuelle Rezensionen(1)
Das Buch klang wirklich sehr interessant und ich habe mich darauf gefreut, mehr über den Aufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR zu erfahren. Allerdings wird das Buch der Bedeutung dieses Aufstandes überhaupt nicht gerecht. Das mag auch an der zwiespältigen Biografie des Autors liegen. Insgesamt ist es leider sehr enttäuschend. Ich hatte gehofft, mehr über den Aufstand an sich zu erfahren. Leider macht das Buch aus dem historischen Ereignis einen Mini-Aufstand, ohne dessen Bedeutung und die realen Vorkommnisse angemessen zu erfassen und einzuordnen.