Lea Kaib ist 1990 geboren und wohnt in Leverkusen. Die studierte Germanistin empfiehlt als »Liberiarium« unzählige Bücher, Filme und Serien auf ihren Social-Media-Kanälen, insbesondere Jugendbücher, New Adult und Fantasy. Freiberuflich arbeitet sie als Journalistin. Lea wünscht sich, dass es mehr Werke wie »Not that kind of girl« von Lena Dunham gäbe. Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung.
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30 Days, 10 Dates & 1 Drama
von Lea Kaib
Lea Kaib ist 1990 geboren und wohnt in Leverkusen. Die studierte Germanistin empfiehlt als »Liberiarium« unzählige Bücher, Filme und Serien auf ihren Social-Media-Kanälen, insbesondere Jugendbücher, New Adult und Fantasy. Freiberuflich arbeitet sie als Journalistin. Lea wünscht sich, dass es mehr Werke wie »Not that kind of girl« von Lena Dunham gäbe. Die Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung.
Aktuelle Rezensionen(4)
Dieses Buch ist wirklich die perfekte Definition von Slow Burn Romance. An sich schön und humorvoll geschrieben, aber die Romanze zwischen den beiden Hauptdarsteller ging ganz schön verloren. Kurz vor Schluss interagieren die beiden erst miteinander. Das Buch er erzählt mehr die Geschichte einer Frau, die zurück zu sich selbst findet, beziehungsweise aus ihrer Komfortzone heraus tritt. Die Romanze ist ein bisschen untergegangen meiner Meinung nach. Es ist mehr ein schöner Roman.
Eine flache, unnatürliche Geschichte, die mich sehr enttäuscht hat Es tut mir wirklich aufrichtig leid, weil ich die Werke von Jungautor*innen und im Speziellen queere Geschichten so ungern schlecht bewerten will - aber das Buch war eine herbe Enttäuschung für mich. Der Trope "Friends to Lovers" ist einer meiner liebsten und dann noch als queere Geschichte - meine Erwartungen waren hoch und ich habe eine cozy Romance erwartet. Doch für mich hakte es an so vielen Stellen, dass ich schon nach dem ersten Drittel genervt war und ab der Hälfte nur noch quergelesen habe, weil ich wissen wollte, wie sich die Beziehung zwischen den beiden Freundinnen intensiviert. Da komme ich gleich zum ersten Punkt: Die Chemie passte für mich einfach GAR nicht. Selbst die Freundinnenschaft war für mich emotional flach, es wurde viel beschrieben, aber gefühlt habe ich da beim Lesen nichts - erst recht keine Anziehung! Das kam für mich so unglaublich aus dem Nichts (wobei ich natürlich wusste, was auf mich zukommt), dass ich wirklich sauer darüber war, wie unnatürlich sich das angefühlt hat. Das war auch ein generelles Problem des Textes. Daisy ist sehr verkopft, das ist auch nicht grundsätzlich ein Problem für mich. Aber die Autorin hat für mich einfach viel zu viel auserzählt. Blicke, Gesten, Tonlagen - all das immer wieder auszuschreiben, machte den Roman für mich zu einer Herausforderung. Ich habe mich immer wieder gefühlt, als wäre ich 7 Jahre alt und müsste alles ganz genau erklärt bekommen. Und nicht falsch verstehen - Jugendliteratur hat absolut ihre Berechtigung, ich lese sie auch gerne. Aber wir haben hier 21-jährige Protagonistinnen, da muss auch der Erzählstil entsprechend angepasst werden. Ich habe schon YA-Romane gelesen, die emotional vielschichtiger waren und die Lesenden selbst zum Mitdenken/-fühlen angeregt haben. Die Story hätte wirklich Potenzial gehabt, aber beim Lesen hatte ich nur das Gefühl, dass die gesamte Handlung einfach nur geschrieben werden muss, die Dates schnell abgehakt, damit es dann ganz am Ende auf die eigentliche Sache hinauslaufen kann. Dabei kritisiere ich nicht die Vorhersehbarkeit, die dem Genre absolut angemessen ist, sondern die fehlende Tiefe. Zu Nebenfiguren gibt es eigentlich gar keine Beziehung und das titelgebende Drama... Na, ich weiß ja nicht. Ich gebe aus reinem Wohlwollen 2 Sterne, obwohl ich das Buch weder als YA- noch als NA-Roman empfehlen kann. Da gibt es deutlich bessere auf dem Markt, so leid es mir für Lea Kaib tut.
Werbung, Rezensionsexemplar Daisy hat genug vom Singleleben und lässt sich auf eine Dating-Challenge ein: 10 Dates in 30 Tagen – eine Idee ihrer besten Freundin Mae, die überzeugt ist, dass Theatermenschen die perfekten Partner sind. Doch während Daisy sich durch ein wahres Potpourri an Dates navigiert, merkt sie, dass die wichtigste Person in ihrem Leben längst an ihrer Seite ist … Das Setting rund um das Londoner Theater bringt eine erfrischende Atmosphäre mit sich und hebt die Geschichte von klassischen Romance-Büchern ab. Besonders die Freundschaft zwischen Daisy und Mae sorgt für unterhaltsame, aber auch herzerwärmende Momente. Die Dates selbst sind mal charmant, mal total zum Fremdschämen – und oft einfach zum Lachen. Besonders Cole hat mit seiner Präsenz die Handlung belebt. Daisy als Protagonistin war für mich ein kleiner Schwachpunkt. Sie überanalysiert vieles, was es manchmal schwer machte, mit ihr mitzufühlen. Trotzdem gab es viele sympathische Momente, und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte war authentisch. Die Chemie zwischen ihr und der „wichtigsten Person“ war von Anfang an spürbar – auch wenn sie selbst lange gebraucht hat, um das zu erkennen. Der Schreibstil ist leicht und humorvoll, voller spritziger Dialoge, die das Buch lebendig machen. Trotz der lockeren Erzählweise werden auch tiefere Themen angesprochen, was der Geschichte eine zusätzliche Ebene verleiht. Lediglich das Tempo war für mich nicht immer ganz rund – einige Passagen hätten etwas gestrafft werden können. Fazit Eine charmante, unterhaltsame Romance mit witzigen Dates, einem tollen Theater-Setting und einer süßen Friends-to-Lovers-Dynamik. Auch wenn Daisy nicht immer ganz greifbar war und die Story vorhersehbar bleibt, ist das Buch eine Empfehlung für alle, die humorvolle Liebesgeschichten lieben!
Diese queere Romanze ist etwas anderes, als ‚klassische‘ Romance-Bücher. Ein echtes Wohlfühlbuch mit facettenreichen Charakteren! Wir begleiten die Protagonistin Daisy bei einer Dating-Challenge. Ihre beste Freundin Mae möchte Daisy nach deren Trennung auf die Beine helfen. Es ist richtig süß, wie Mae sich um Daisy kümmert. Sie wächst über sich hinaus, lernt sich neu kennen und erkennt, dass sie für Mae Gefühle hat. Das Theater und der Buchladen haben der Geschichte etwas heimeliges und entspannendes verliehen. Von London als Setting ganz zu schweigen - so eine wundervolle Stadt. Wir begleiten den ganzen chaotischen Weg von Daisy: 10 verschiedene Dates, Erkenntnisse und Gefühle. Erst am Ende des Buches kommen die beiden zusammen, auch wenn ich bereits zwischendrin die Gefühle zwischen ihnen spüren konnte. Eine Empfehlung für alle queeren Swifties und London Liebhaber!