4.0

1984

von George Orwell

Format:Hardcover

Der Klassiker über einen allmächtigen Überwachungsstaat ist und bleibt beklemmend aktuellGeorge Orwells 1984 ist längst zu einer scheinbar nicht mehr erklärungsbedürftigen Metapher für totalitäre Verhältnisse geworden. Mit atemberaubender Unerbittlichkeit zeichnet der Autor das erschreckende Bild einer durch und durch totalitären Gesellschaft, die bis ins letzte Detail durchorganisierte Tyrannei einer absolut autoritären Staatsmacht. Seine düstere Vision hat einen beklemmenden Wirklichkeitsbezug, dem sich auch der Leser von heute nur schwer entziehen kann.London 1984: Winston Smith ist Geschichtsfälscher im Staatsdienst. Als Mitarbeiter des Ministeriums für Wahrheit verbringt er seine Tage damit, die Fakten zugunsten der regierenden Partei umzuschreiben. Als er sich verbotenerweise in seine schöne und geheimnisvolle Kollegin Julia verliebt, beginnen die beiden gemeinsam und trotz aller Gefahren, die totalitäre Welt, in der sie bislang als Marionetten gelebt haben, infrage zu stellen. Als sie versuchen, sich einen Rest von persönlicher Freiheit zu bewahren, hat das fatale Folgen.George Orwells dystopischer Roman - die düstere Vision eines totalitären Überwachungsstaates, der jegliche Individualität zerstört - ist längst zum Klassiker geworden und gewinnt täglich an Aktualität.Sein geniales Meisterwerk und Vermächtnis erscheint in einer neuen und zeitgemäßen Übersetzung von Paul Düring. »Alles, was man über Politik wissen muss, steht meiner Ansicht nach bei George Orwell.« Harald Martenstein

Science-Fiction & Fantasy
Hardcover
Erschienen an: November 23, 2023

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Aktuelle Rezensionen(63)

4.0(668 ratings)
yolacolaRezension von yolacola

for me personally hard to read. I can appreciate the concepts and it is a good book, terrifying and contemporary and impossibly intelligent if you think about when it was written. good and tough.

SabrinaRezension von Sabrina

Sehr sehr viel zum nachdenken und sehr erschreckend. Immer noch ein aktuelles Thema und wird es bleiben. Hoffentlich wird es niemals so weit kommen.

jonasRezension von jonas

Mega Buch !!! Der Fakt, dass das Buch 1949 Veröffentlicht wurde, verändert alles. Würde es auf jeden Fall weiter empfehlen

YuphieRezension von Yuphie

Ein anspruchsvolles Buch, das viel Konzentration fordert und einen gerade deshalb mit seiner beklemmenden Atmosphäre und Hoffnungslosigkeit nicht mehr loslässt. Ich habe direkt davor Farm der Tiere gelesen – beide Bücher ergänzen sich erstaunlich gut. Farm der Tiere zeigt, wie Macht entsteht und missbraucht wird. 1984, wie es sich anfühlt, wenn ein totalitäres System die vollständige Kontrolle bereits erlangt hat.

Nancy WolfRezension von Nancy Wolf

Ich mochte den Schreibstil, ich mochte die meisten Gedankengänge und die Darstellung von Gefühlen. Ich mochte die ausgeklügelten Details der Geschichte. Trotzdem habe ich gemischte Gefühle - es gab Handlungsstränge, da konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und andere, da fiel es mir schwer dran zu bleiben. Es gab Stellen, die ich, um sie zu verstehen mehrmals lesen musste - das war mal okay und mal besonders anstrengend. Außerdem hat mir die Darstellung von Frauen in der Erzählung nicht gefallen. Julia wirkte sehr austauschbar und charakterlos: Hauptsache jung, schön, ein bisschen rebellisch, aber auch naiv und unpolitisch - ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht und gern mehr von ihr gewusst: ihre Gedanken, ihr Tage ohne Winston - schade. Alle erwähnten Frauen sind in 1984 leider nichts weiter als eine plakative „male Fantasy“ bzw. schwach. Gerade zu Beginn des Buches sind Winstons Gedanken gegenüber Julia abscheulich - seine Mutter und Schwester werden als Störfaktoren beschrieben und auch andere Frauen sind entweder ausgezehrt, bemitleidenswert oder dann doch irgendwie, als sexuell anziehend dargestellt. Die meisten im Buch erwähnten Frauen sind entweder Marionetten oder Gebärmaschinen - ein patriarchalischer Traum im Alptraum, den Orwell da beschrieben hat. Ich halte die Thematik im Buch dennoch für schrecklich aktuell, es gibt einfach zu viele Parallelen zur Realität. Es zeigt was möglich wäre, schon möglich ist und wie leicht wir Menschen manipulierbar sind, wie dumm wir sind. Es beschreibt eine Dystopie, die es zu verhindern galt - aber doch in Teilen bereits real ist. Und es zeigt mir, wie machtlos man als Individuum ist, wie klein und kaputtbar. Ich verstehe das Buch als eine Warnung, die ernstgenommen werden muss - gerade weil, so viel bereits Realität ist und so einiges, von gewissen Menschen, so oder so ähnlich, noch durchgesetzt werden könnte. Das Buch zeigt wie wichtig große funktionierende Netzwerke sind, um solchen Strukturen entgegenzutreten. Alles in Allem, hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen und mit Winston mitzufühlen und mitzudenken, auch wenn es Stellen und Figuren gibt, mit denen ich nicht vollends zufrieden bin - aber nach 77 Jahren wird sich da wohl nichts ändern… Oder doch? Ich bin gespannt auf „Julia“ von Sandra Newman.

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