4.0

Hollowpox: The Hunt for Morrigan Crow (Nevermoor, 3)

von Jessica Townsend

Format:Softcover

From a New York Times bestselling author: our beloved heroine battles a new evil as a strange, frightening illness takes hold of Nevermoor in this captivating and heart-pounding tale.Morrigan Crow and her friends have survived their first year as proud scholars of the elite Wundrous Society, helped bring down the nefarious Ghastly Market, and proven themselves loyal to Unit 919. Now Morrigan faces a new, exciting challenge: to master the mysterious Wretched Arts, and control the power that threatens to consume her.But a strange and frightening illness has taken hold of Nevermoor, turning infected Wunimals into mindless, vicious Unnimals on the hunt. As victims of the Hollowpox multiply, panic spreads. And with the city she loves in a state of fear, Morrigan quickly realizes it's up to her to find a cure for the Hollowpox, even if it will put her -- and everyone in Nevermoor -- in more danger than she ever imagined.

Science Fiction & Fantasy
Softcover
Erschienen an: 2021-08-31

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.0(1 ratings)
JennyRezension von Jenny

https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/05/21/nevermoor-3-leere-schatten/ Im dritten Band ist Morrigan Crow nun festes Mitglied der geheimnisvollen Gesellschaft Wundersam und besucht dort das zweite Jahr. Endlich scheint sie ein wenig Sicherheit und Zugehörigkeit gefunden zu haben. Doch diese Ruhe ist trügerisch: Als sie von einem Wundertier – einem magischen Tierwesen – angegriffen wird, stellt sich bald heraus, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Immer mehr Wundertiere werden aggressiv und verlieren ihre Menschlichkeit. Die Ursache: ein mysteriöser Virus namens Hohlpocken. Was wie eine fantastische Metapher beginnt, nimmt schnell beängstigend reale Züge an – Lockdowns, Isolation, Stigmatisierung… Parallelen zur COVID-19-Pandemie sind kaum zu übersehen. Die Geschichte entwickelt sich zu einem spannenden Wettlauf gegen die Zeit, bei dem Morrigan alles daran setzen muss, ein Heilmittel zu finden – nicht nur, um Nevermoor zu retten, sondern auch, um ihrer eigenen Verantwortung als Wundersam-Mitglied gerecht zu werden. Wie schon in den Vorgängerbänden ist Morrigan eine herausragende Hauptfigur. Sie ist mutig, klug und sensibel, und doch bleibt sie zutiefst verletzlich. Ihre Rolle als Wundersam-Mitglied isoliert sie erneut von anderen – genau wie früher, als sie noch in ihrer alten Welt als „verfluchtes Kind“ galt. Die emotionale Last, die sie trägt, wird in diesem Band besonders greifbar. Zum Glück hat sie inzwischen echte Freunde gefunden – ihre Einheit hält zusammen wie eine Familie. Besonders berührend ist die entstehende Freundschaft mit Jack, die anfangs kaum vorstellbar war. Auch ihre Beziehung zu Jupiter ist weiterhin bedeutsam, obwohl es auch Momente gibt, in denen er sie ungewollt im Stich lässt. Dies sorgt für emotionale Tiefe und eine gewisse Ambivalenz, die der Geschichte sehr guttut. Ein absolutes Highlight bleibt Fenestra, die sarkastische, kluge Riesenkatze, die mit ihren bissigen Kommentaren für Humor sorgt und gleichzeitig eine starke Beschützerrolle einnimmt. Und dann ist da noch Squall – der mysteriöse Gegenspieler aus Band 1 –, dessen Rolle hier weiter ausgebaut wird. Seine komplexe Persönlichkeit wirft viele Fragen auf und macht große Lust auf mehr. Der dritte Band ist in vielerlei Hinsicht reifer und tiefgründiger als seine Vorgänger. Der Hohlpocken-Virus bringt nicht nur eine Bedrohung für die Gesellschaft von Nevermoor, sondern wirft auch hochaktuelle Fragen auf: Wie gehen wir mit Angst, Krankheit und Andersartigkeit um? Was passiert, wenn Vorurteile überhandnehmen? Und wie kann man Mitgefühl bewahren in einer Welt, die zunehmend von Misstrauen geprägt ist? Die Reaktion der Gesellschaft – Quarantäne, Ausgrenzung der Infizierten, Misstrauen gegenüber den Wundertiere – erinnert erschreckend an reale Szenarien. Das macht diesen Band emotional besonders intensiv. Es gibt Szenen, die traurig und wütend machen, insbesondere wenn man sieht, wie viele der infizierten Wesen ihre Identität verlieren oder gar sterben – und später wie Tiere oder Monster behandelt werden. Jessica Townsend versteht es wie kaum eine andere, Magie mit Menschlichkeit zu verbinden. Ihr Schreibstil ist lebendig, bildhaft und voller Atmosphäre. Die Seiten fliegen nur so dahin, man verliert sich regelrecht in der Welt von Nevermoor. Und obwohl die Geschichte viele ernste Themen anspricht, schafft es Townsend stets, auch Hoffnung, Wärme und Humor einfließen zu lassen. Besonders beeindruckend ist, wie sie immer wieder neue Elemente und Geheimnisse in die Geschichte einführt – etwa das geheimnisvolle „Untergeschoss 9“ oder tiefere Einblicke in die Welt der Wundersam-Gesellschaft –, ohne dass die Welt überladen wirkt. Die Neugier bleibt konstant erhalten, selbst nach drei Bänden. Fazit: Nevermoor – Leere Schatten ist ein würdiger dritter Teil der Nevermoor-Reihe. Er bietet nicht nur spannende Abenteuer und faszinierende neue Facetten des Nevermoor-Universums, sondern auch gesellschaftlich relevante Themen, die zum Nachdenken anregen. Morrigan bleibt eine Identifikationsfigur für viele junge Leser*innen – stark und verletzlich zugleich. Trotz der vielen positiven Aspekte gab es kleinere Längen in der Mitte des Buches, und manche Nebenfiguren hätten noch etwas mehr Raum verdient. 4 von 5 Sternen!

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